Wenn ich die Tür öffne, bin ich daheim, aufgefangen in Deiner Wärme. Ich komme in die Küche, hänge meine Handtasche über den Stuhl, ziehe die unbequeme weiße Bluse aus. Gleich bin ich bei Dir, lasse mich fallen. Du wirst mich auffangen nach einem harten Tag, all diese Zahlen und Überstunden, Müdigkeit tanzt ein wirres Lied in meinem Kopf. Nur noch einmal durchatmen, einen Schluck Martini einschenken. Gleich bist Du mein.
Du bist der Schlüssel, mein Begleiter, die Klarheit meiner wirren Gedanken. Ohne Dich wäre ich nur eine erschöpfte, ständig arbeitende Frau, mit Dir an meiner Seite bin ich stark, in Deiner Umarmung lösen sich die Sorgenmonster, Du trägst sie fort.
Du flüsterst mir zu. Du rufst mich. Deine Stimme ist sanft. Ruhig. Verheißungsvoll. Ich ziehe den BH aus, rolle den Geldschein, atme Deine Linie, Deine sandige Liebe ein und falle in mein kaltes Bett, was mit Dir warm ist. Wenn der Morgen graut, werde ich vielleicht schlafen. Und bis dahin lässt Du mich einfach sein.
