Revolution (Sweek, #MikroGeheimnis)

Und dann höre ich einfach auf.

Ich breche aus, zerstöre die Strukturen, zertrete sie einfach, all diese Konventionen, mache mich frei, stürme meine persönliche innere Bastille, hinaus aus der Monotonie des Alltags, die mich im Kreis rennen lässt, fast im Takt der tickenden Uhr. Ich habe nicht mehr lange, die Zeit ist gegen mich, sie frisst mich fast auf, gräbt ihre Zähne in mich, kratzt an meiner Haut. Ich muss mich befreien. Der Entschluss steht fest: Einfach leben, hinaus in die Welt tanzen, in meiner kleinen Revolution, gegen das Grau des ewigen Kreises: Gegen die Zeit. Gegen die Welt. Gleich werde ich ausbrechen, ich bin wild entschlossen. Der Sturm kann beginnen, viva la liberté, au revoir, Alltag. Ich gehe jetzt. Ich renne fast. Doch die  Zeit hat mich. Eingeholt. Gleich isst sie mich einfa….

„Schau mal, der Hamster liegt auf dem Rücken. Mit den Beinchen nach oben. Altersschwäche. Der Arme. „

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