Archiv des Autors: pavotrouge

Gummiboot

Fast immer hat die Nachbarin dieses Lied gesungen. Das knallrote Gummiboot, mit dem er hinausfuhr, es schmückte meine nocturnen Träume. Ich hörte es durch das offene Fenster, die fast frohlockende, warm hauchende Stimme an einem lauen Sommertag. Ich roch die Sonne nur, meine Zeit war Hausarrest, Mom brachte mir Fleischstückchen mit roter Soße. Sie las mir vor, als könnte der olle Lessing meinen Traum von dieser Sommergummibootstimme ersetzen. Ich stellte mir die Frau vor, ihr eventuelles Gänseblumenkleid und rote Kussmundlippen. Eines Tages, als Mom schlief, öffnete ich die alte Tür. Ich klingelte bei der Gummibootsängerin, sie öffnete, eine blonde, kunstvoll gelockte Strähne begrüßte mich fast, die roten Lippen lächelten überrascht, sie war der pure Sommer mit grünen Augen.

Und die Frau schmeckte besser, als die Fleischkonserven des Bestattungsinstituts. Mom wusste schon, was sie mir vorenthalten hatte und das Gummibootlied hallte noch lange in meinem Kopf.

MikroDate

Heute ist der Tag. Ich stehe vor dem Spiegel und blicke in blasse Augen, die Müdigkeit zwinkert mir fast zu, als sie ihren penetranten Walzer in meinen Augenringen tanzt. Ich müsste diese Tanzerei stoppen, Puder auftragen, Kajal und Wimperntusche, ich müsste frischer aussehen, der grauen Suppe vor dem Fenster trotzen, die Frühlingsdekoration aus dem Keller holen, aber dafür bleibt keine Zeit. Du bist schon fast da. Ich muss mich nicht schämen. Du akzeptierst mich, ich muss mich nicht verstellen, du nimmst mich, wie ich bin, mit den Falten und den Spuren des kalten Januars. In Dir löse ich mich fast auf, authentisch, alt und winterlich. Es spielt keine Rolle.

Ich spüre Deine leisen Schritte, meine Nase kribbelt, die Glieder werden schwerer. Bestimmt werde ich mich mit Dir auf das alte Sofa begeben, in fast inniger Umarmung werden wir verschmelzen, heißen Kakao trinken und Katzenvideos schauen. Mit Dir muss ich nicht arbeiten, Du hältst mich fest und lässt mich erst in zwei Tagen los.

Ich spüre Deinen Kuss auf meiner Nase, sie kribbelt erst ganz leicht, dann stärker, wie eine sich steigernde Melodie. Ich niese. Der Hals kratzt wieder. Du bist da. In Deiner Gliederschmerzenumarmung schleppe ich mich ins Wohnzimmer, ich ergebe mich Dir, dem Hustenbonbon und den Katzenvideos. Wir sind eins. Du und ich, mein liebevolles Mikrobendate.

Frösche am Rande der Stadt

Der Himmel war dunkelgrau. Schwere Wolken hingen über den Hochhäusern, als würden sie diese einfach erdrücken. Im Innenhof sangen verlotterte Katzen ein seltsames Lied.

Vielleicht waren sie nur beleidigt, weil die Nachbarskinder ihnen Kaugummis in das struppige Fell schmierten. Es roch nach Gewürzen, vielleicht kochte jemand sehr motiviert. Ich stand am Fenster. Der Zigarettenstummel glimmte. Meine Gedanken schweiften ab. Nächstes Jahr würde ich von hier verschwinden, die Siedlung verlassen, mit dem Gewürzgeruch und dem zerkritzelten Fahrstuhl, in dem zehn Mal „I love Kurt Cobain“ stand. Kurt Cobain hatte sich schon längst die Rübe weggeballert. Ich musste hier weg.

Irgendwo in der Stadt sprudelte das Leben. In den Bars saßen Menschen, tranken teuren Wein und philosophierten über das Leben. Sie gingen in ihre Katalogwohnzimmer, aßen die Sushireste und schliefen wohlstandssatt einfach ein, während mein Wecker nachts klingelte, ich die Zeitungen austrug und mit Tintenfingern zur Schule fuhr, mir eine Zigarette drehte, heimlich auf dem Schulhof rauchte und in den Unterricht schlurfte.

Der Himmel war dunkelgrau. Und ich wieder allein daheim. Alle hatten Spätschicht. Mein Bruder schlich um die Häuserblocks und hörte Musik aus billigen Handyspeakern. In der Siedlung machte man das so, es war fast ein ungeschriebenes Gesetz, die Ghettojungen hörten Ihresgleichen zu, kauften Tetrapackwein im Netto und lebten das pure Klischee. Ich wartete auf meine Familie und setzte Nudelwasser auf. Jeden Tag.

Die Katzen führten ihre Beschwerdegespräche fort. Ich drückte die Zigarette aus. Stellte mir vor, wie der Himmel aufbrechen könnte. In meinem Kopf regnete es Frösche, wie in diesem einen Film, dessen Name mir schon lange entfallen war. Frösche bedeuteten dort Unheil, eine komische Verheißung. Für mich wären sie sehr praktisch. Sie würden einfach vom Himmel fallen, in Windeseile alle auffressen, die Siedlung leer räumen, mit den Katzen Tiergeräusche austauschen und einfach in die Stadt verschwinden, Quak und tschüss.

Ich würde als einzige Person überleben, meine Sachen packen, irgendwas in den Fahrstuhl kritzeln, „I love Frösche“, oder so. Danach würde ich einfach mit meinen zerschlissenen Turnschuhen verschwinden. Das Froschfutter brauchte auch keine Zeitung mehr, ich wäre frei. Keine Schule. Keine Nudeln für die Spätschichtfamilie. Kein Ghetto-Rap. Ich sah zu den Wolken. Nichts passierte. Nur die Katzen sangen schiefe, maulige Lieder. Ich schloss die Augen. Meine Zeit würde kommen. Und fast färbte sich der Himmel grün.

 

Ordinary (Longlist: #Sweekpride)

Das Radio knarrt. Ich tippe auf die Tischplatte, mein Finger führt ein Eigenleben. Er malt Kreise im Takt der Musik. Duran Duran singen „Ordinary world“, ich versuche zu überleben mit Deinem einfachen Kuss, der sich in mein Gehirn gefressen hat. Wie die Radiogeräusche ist er nun ständig da, ich kann ihm nicht entkommen, er isst meine Neuronen auf. Meine Synapsen. Mich.

Gestern saßen wir noch auf dem kleinen Spielplatz, weil man dort heimlich rauchen konnte. „Bald haben wir Abitur,“ sagtest Du und blicktest verloren in die Baumwipfel über dem Klettergerüst. Du warfst Deine blonden, glatten Haare mit einer Bewegung fast in mein Gesicht. Du warst so lässig, so selbstverständlich, dass ich plötzlich erstarrte. Du machtest eine rosa Kaugummiblase, spieltest mit den Kopfhörern Deines Walkmans, löstest die Knoten, Deine langen Finger durchbrachen das Labyrinth. Ich dachte an Silverchair und den anderen Grunge-Kram auf Deinen chaotischen Kassetten, an die Baumwipfel, die untergehende Sonne. Das Abitur und Deine Pläne in der großen Stadt, ganz weit weg. Statt des Kopfhörers stecktest Du plötzlich Deine Zunge in mein Ohr. Danach in meinen Mund. Mir wurde warm, obwohl ich so erstarrt war. Wir küssten uns. Es war ganz anders, vertraut und fremd. Das Klettergerüst sah uns zu, während die Nacht sich über das Dorf senkte. Ich war aufgelöst in diesem Moment. Deine Haare kitzelten meinen Oberarm, fast lachte ich und die Stille verschluckte die Geräusche. Du brachtest mich heim, wir umarmten uns wie immer und doch fraß Dein Kuss gestern schon meinen verwirrten Kopf.

Das Radio knarrt. Ich male weiter Kreise, meine Fingernägel graben sich verloren in die Tischplatte. Heute treffen wir uns wieder nachts auf dem Spielplatz, die Musik ist auf einmal unwichtig. Wir werden uns ordinary küssen, vielleicht überlegen, zusammen zu verschwinden, damit wir nicht zum Gesprächsthema des Dorfes werden. Wir klauen ein Auto, Du wirfst Deine Haare zurück und wir fahren an einen fremden Ort, eine große Metropole, wo uns niemand kennt. Vielleicht nehme ich eine Kassette für Dich auf, für Dich, Deine Kaugummiblasen und unser neues Geheimnis.

Meine Mutter stellt Käsekuchen auf den Küchentisch. Sie macht das Radio aus und schnattert über die Tochter der neuen Bäckerin. Den Sohn der Schneiderin, vielleicht nehmen die Jugendlichen auch Drogen. Feiern zu viel. Knutschen zu wild.

Ich unterbreche meine Kreisgedanken. Vielleicht wird der Fluchtplan doch nicht so einfach, aber wir haben noch ein paar Wochen. Und nur das Klettergerüst schaut uns zu. Niemand sieht, dass Deine Zunge meine Synapsen verschlingt. Uns fällt etwas ein. „I will learn to survive…“

 

Tick-Tock-Trollportal

Die Uhr tickt heute besonders laut. Das Geräusch hämmert in meinem Kopf, reizt die Synapsen. Auf dem Boden der Küche sind braune Flecken. Sie ziehen fast Kreise. Bald tanzen sie bestimmt. Ich stehe vor dem Fenster, es ist launischer April, der zwischen Schnee und Sonne alterniert. Vor dem Fenster eilen Menschen. Das Ticken betoniert weiter meinen Verlust.

Tick-tock. Ich wende mich doch der Spülmaschine zu. Alleine ist der leicht chemische Geruch der Reiniger für mich unerträglich. Mit Dir war er schön, war gemeinsam. Wir stapelten die Teller links, die Müslischüsseln rechts, das Besteck in die alte Schublade mit dem Holzgriff. Mit Dir vergaß ich das Beißen in meiner Nase, das unangenehm heiße Gefühl des frischen Geschirrs. Danach schenktest Du Weißwein ein und wir beobachteten die eilenden Gestalten vor dem Fenster. Du dachtest Dir Geschichten aus, weggelaufene Frauen, verschwundene Briefe, Drogen. Fremde Menschen wurden in Deiner Phantasie neu erfunden und selbst die Spülmaschine war ein Portal. Du maltest Dir aus, dass kleine, warzenbehaftete Trolle darin wohnten und die Reinigungstabs nur zur Tarnung dienten. Deine Imagination war grenzenlos, aber irgendwann war für mich kein Platz mehr darin. Du bist einfach davongeeilt, wie die fremden Menschen vor dem Fenster. Nur noch der Weißwein und der chemische Geruch blieben mir.

Tick-Tock. Ich reiße die Klappe auf. Die Teller warten. Hole den Hammer und zerschlage das Portal. Nun sind die Trolle wirklich tot. Ich kotze Weißwein auf den Boden, nun tanzen die Flecken tatsächlich inmitten der Spülmaschinenbauteile. Morgen räume ich auf. Ganz bestimmt.

Edler Tropfen

Seine Augen färbten sich plötzlich. Rote Sprenkel tanzten darin einen fremden Walzer. “Lass uns jagen gehen”, sagte er. Sie folgte ihm. Die erste Jagd. Ein Kribbeln breitete sich aus. Die Vorfreude auf das nächste Getränk.

Der Hamster war schon tot. Nun galt es, weiter Menschenblut zu saugen. Ganz edler Tropfen. Vornehm war es, das Leben der roten Milben. Der Kammerjäger würde sich bestimmt verspäten. Und Vivaldi spielte immer noch ganz leise.

Verlaufen

Wir sagen es ihr einfach nicht. Oder wir erfinden. Die Realität ist modifizierbar, besonders, wenn man fünf Bier im Magen hat. Annika läuft vor uns, die enge Hüfthose zwinkert fast. Außerdem wirft sie ihre schwarzen Haare nach hinten. Das ist bestimmt ein laszives Signal. Gleich, in der nächsten Kneipe, werde ich sie fragen, ob sie mit mir tanzen geht, doch bis dahin müssen wir die Realität formen. Tom stupst mich an. „Rufst du auf diesem Fahrtenhandy an, Alter?“ Ein dummer Anruf trennt mich von Annika. Von der Chance. Ich wähle, meine Finger zittern ganz leicht, die Nachtlichter der großen Stadt verschwimmen, im Hintergrund kichert der Rest meiner Truppe.

Die seufzend-konsequente Lehrerstimme meldet sich. Ich improvisiere die neue Realität. Wir haben uns verfahren. Meine Tante wohnt auch in Berlin. Sie ist Sozialpädagogin, weil Sozialpädagogen Vertrauen implizieren. Ja, sie holt uns ab. Am anderen Ende der Leitung werden Konsequenzen angedroht. Ausgehverbot, Elternanruf und all das, was eine freiere Interpretation der Regeln mit sich bringt. Der Hörer seufzt und keift fast, bemüht sich um die Reste der Sachlichkeit.  „Neue Sachlichkeit“, denke ich und lache fast. Der Deutsch-Leistungskurs taugt immerhin für Flachwitze. Jaja. Die Tante kommt gleich. Ich lege auf.

In der Kneipe riecht es nach klebrigen Holztischen. Wir bestellen weiter Bier. Annika sitzt leider woanders, sie unterhält sich lebhaft und ich fühle mich wie der letzte Idiot. Ich  kann sie nicht hören, ich sehe nur, wie sie ihr Haar zwirbelt, Strähne für Strähne. Vielleicht ist sie einfach nur neurotisch. Aber ihr perlweißes Lächeln lässt das Stimmgewirr für mich verschwinden. Die modifizierte Realität ist nicht nur eine imaginäre Tante. Sie ist auch Annikas Lächeln für mich allein.

Tom setzt sich zu mir. Wir bestellen Tequila. Morgen trinke ich einen Liter Wasser, dann merkt niemand, dass der Alkohol mir die Großstadt schmückte. Wir reden über Nichtigkeiten, der Abend verschwimmt. Auf dem Rückweg halt Annika sich woanders unter, aber ich bestaune immer noch ihre Perlzähne in der Nacht. Vielleicht wird sie morgen beim Frühstück an mir vorbeistolzieren, mit ihren nackten Knöcheln und der engen Hose. Vielleicht wird sie wissen, dass ich den Ärger auf mich nehme. Noch ein Tequila lässt mich zum imaginären Helden werden. Nur heute. Nur morgen. Vielleicht.

Wir sagen es ihr nicht. Im Hotel baut sie sich schon bedrohlich auf. Mit verschränkten Armen empfängt sie uns. Ich nehme alles auf mich, doch vergesse die Tante, nur noch sinnlose Wortbrocken verlassen meinen Mund. Alles dreht sich und ich kotze vor die Füße der konsequenten Lehrperson. Annika lacht ihr weißes Lachen, ihre Haare wirbeln nun allein. Alle anderen schweigen, das Schweigen summt fast in meinen Ohren. Wir sagen es ihr nicht.

Am nächsten Abend liege ich allein im Zimmer. Auf der weißen Decke klebt eine Nudel mit angetrockneter  Tomatensoße, vielleicht spielte man hier betrunkene Spiele in der letzten Woche. Manche werfen Teigwaren. Andere modellieren die Realität und leben mit den Konsequenzen. Ich puste nach oben. Die Nudel bleibt. Ich war ein Held und Annika wird es irgendwann bemerken. Ganz bestimmt.

Der aufdringliche Mond

Er war so hell. Wie jede Nacht raubte er mir den Schlaf, sein Licht war für mich unaufhaltsam, gleißend, wie Geschrei, dem man nicht entkommen kann. Er brüllte fast in seiner Beschaffenheit, als gäbe es nur ein Ziel – meine volle Aufmerksamkeit. Ich sollte ihn tolerieren, sogar mögen, wie einen alten Vertrauten. Er drängte sich auf. Ein schlafloser, weißer, Augen fressender Mond zwischen den Schatten.

Ich versuchte zu fliehen. Drehte mich auf die Seite, steckte den Kopf unter die Bettdecke, atmete sogar leichten Staub ein. Ich spürte inmer noch den hellen, unaufhaltsamen Schein auf meinen Augenlidern. Es gab kein Entrinnen.

Ich hörte ein leises Klackern. Alina tippte. Ihr Mond war meine Nemesis. Das weiße Leuchten des Displays trieb mich in den Wahnsinn. Irgendwann würde ich den Mondspender zerbersten lassen. Das versprach ich mir.

Die Eiche

Im Novembernebel schritt er durch die Großstadt, das Pflaster roch nach Regen, die Menschen steckten ihre Nasen und Münder in Schal-Gebilde. Gleich würde er seine innere Kälte bekämpfen. Drei magische Tage waren vergangen, er wendete den Gedanken hin- und her, prüfte vorsichtig. Kaufte schließlich, was er benötigte. Heute war es soweit.

Er verließ die Stadt mit den schweigenden Schalmenschen, am Waldrand war es dunkel. Die alte, erhabene Eiche seufzte im Wind. Er dachte an Anna, ihre warmen Küsse, all die Geschichten unter den Baumblättern im Sommer, die karierte Picknickdecke und den Erdbeerduft ihres Kuchens. Anna war vielleicht etwas altmodisch, liebte die Natur, das Backen, die sommergetränkte Luft einer lauen Nacht. Vielleicht war er deswegen so vernarrt.

Mit dem Sommer ging auch Anna. Sie wollte plötzlich nach Australien, die dortige Natur sehen, mit dem Rucksack frei sein, eigentlich war Anna doch zu modern. Alle coolen Jugendlichen gingen nach Australien. Die Eichenzeit war vorbei. Er hatte sich getäuscht.

Er goss Benzin über den Baumstamm. Das Feuerzeug klackte leise und final. Die Flammen breiteten sich aus. Das Feuer brannte den Baum nieder und die Erinnerung an Annas Erdbeerküsse aus seinem Mund.

Aus

Es war dunkel in meinem Kopf. Dieses konstante schwarze Etwas wand sich scharfzähnig um mein Gehirn, um die Areale, die Synapsen. Leider war ich kein Mädchen aus einem Märchen, es gab keine versteckten Sterntaler, kein Licht am Ende des Waldes. Keine Fee mit Zauberstab. Nur ein leeres Nichts, ein schwarzes Loch ohne Umrisse.

In meinem Mund breitete sich ein bitterer Geschmack aus, so ein Versagergeschmack, wie eine Ibuprofen ohne Wasser danach.

Ich saß fest. Mein Herz raste, meine Hände schwitzten. Ich klopfte mit dem Stift auf meinen Tisch, als könnte er die Dunkelheit vertreiben. „Lass das, Anna“, sagte die Lehrerstimme. Ich atmete aus, wieder ein. Es half nichts.

„Scheiß- Kreativauftrag“, dachte ich. Schon wieder sollte ich mir etwas aus den Fingern saugen, der Name „Licht“ musste vorkommen, verdammter Kleist. Ich gab auf. Malte einen Kreis. Schrieb „Wer nichts weiß, malt ’nen Kreis“ daneben. Gab ab. Verließ den Raum.

 

Und machte das Licht aus.