Ich bin wieder da, die vertraute Fremde auf Deinen unebenen Straßen, die irgendwie immer diesen Wolkenhimmel sehen will, schwere Wolken und irgendwie so oft Herbst am Dom, Möwen am Hafen und die leichte Wehmut, die Du trägst.
Ich bin wieder da, vielleicht, weil das hier der Traum meiner Jugend war, irgendwo zwischen alten Foren, Geschichten vom Tavastia, alternativen Läden und dieser ganzen Musik. Ich bin jetzt die, die hier immer noch achtzehn ist und teure Shirts kauft. Vielleicht bin ich hier einfach jung, obwohl mein alter Körper es nicht mehr glaubt. Ich liebe dich immer noch, Helsinki, mein halbes Leben, jetzt sieben magische Besuche. In joy and sorrow. Keine Flugstreichung konnte mich abhalten. Kiitos ja rakastan, kaunis kaupunki.
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Auf dem Marktplatz in Helsinki eilten Touristen. Die Sonne versteckte sich, die Wolken waren schwer und irgendwie heimisch. An einem Stand sprach mich Alexis an, der etwas schiefe Silberringe machte, wir unterhielten uns in meiner ersten Sprache, er lobte meine selbst gemachten Ohrringe und sagte, ich könnte ihm beim Schmieden helfen. Wir sprachen über seinen Opa, Griechenland und Zensur, den Amethysten, Dionysos und das wache Gemüt. Er sagte, dieser Ring würde mir einen hellen, besonnen Kopf schenken. Wahrscheinlich erzählt er das jeder Tante, während er dort sitzt und die ganze Zeit raucht. Doch irgendwie erwärmte der leicht schiefe Klunker mit dieser ganzen Geschichte mein abergläubisches Herz. Für einen Moment kam sogar die Sonne.
